Fahrradlicht

Aufhebung der Dynamopflicht für das Fahrradlicht

Durch die Aufhebung der Dynamopflicht im Jahr 2013 haben Fahrradfahrer neue und flexiblere Möglichkeiten bei der Wahl ihrer Beleuchtung. Zuvor war in der StVzO streng geregelt, dass jedes Fahrrad mit Licht durch einen Dynamo betrieben werden musste. Eine funktionierende Fahrradbeleuchtung gehört mit zur Pflichtausstattung, um ein Fahrrad verkehrssicher zu machen.

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Seitenlaeuferdynamo von Axa

Betreibt man sein Fahrradlicht mit einem Dynamo bzw. einer kleinen Lichtmaschine, kann man zwischen dem klassischem Seitenläufer- sowie dem Nabendynamo entscheiden.

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Der traditionelle Dynamo läuft angeklemmt am Reifen und wirft eine Spannung von ca. 6 Volt ab. Betrieben wird er über den direkten Kontakt zum Radmantel. Bei Regenwetter oder stark verschmutzten Reifen kommt der Seitenläuferdynamo jedoch schnell an seine Grenzen.

Ihm gegenüber steht der Nabendynamo, welcher innerhalb der Radnabe sitzt und keine mechanische Reibung verursacht. Er kann bis zu über 40 Volt abwerfen und sollte daher nur mit den richtigen Fahrradlampen genutzt werden. Der Namendynamo löst den Seitenläufer sukzessiv als Standarddynamo ab: nicht allein durch seinen höheren Wirkungsgrad, auch ist der Nabendynamo wesentlich wartungsärmer.

Fahrradlampe mit LED oder Glühbirne

Eine längere Lebensdauer, helleres Licht und weniger Stromverbrauch – Vorteile, die man der LED Fahrradlampe für üblich zusagt. Wie bereits erwähnt, erbringt der Nabendynamo mehr als 6 Volt und ist daher nicht für die klassische Fahrradlampe geeignet. Erst wenn in der Fahrradlampe eine kleine Schaltung implementiert ist, kann die Überspannung runtertransformiert werden und eine normale und herkömmliche 3 Watt und 6 Volt Glühbirne zum Einsatz kommen. Eine Fahrradlampe mit LED benötigt diese Transformation ebenfalls. Durch die etwas kleinere Bauart der Lampen ist dies vom Platzangebot der Fahrradlampen kein Problem.

Oftmals wird dabei auch die Standlichtfunktion direkt mit implementiert.

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Neuer Trend bei den Fahrradscheinwerfern, Tagfahrtlicht. Immer öfter sieht man Dynamobetriebende Fahrradscheinwerfer mit einer Tagfahrlicht FUnktion. Hierbei strahlen kleine, wenige LEDs gerade so hell, dass man das Licht erkennt.

Fahrradlampen mit Standlichtfunktion

Wer auch bei einem kurzen Stopp an der Ampel oder dem Überqueren einer Straße nicht auf eine Fahrradbeleuchtung verzichten möchte, der sollte sich für eine Standlichtfunktion entscheiden. Hierbei wird ein im Fahrradlicht eingebauter Akku während der Fahrt aufgeladen und kann dann seine gespeicherte Energie bei einem Stopp weiter abgeben, so dass das Fahrradlicht weiter brennt und den Fahrradfahrer auch erkennbar sein lässt, wenn dieser den Dynamo gerade nicht antreibt. Damit der Akku bzw. Kondensator nicht mit einer zu großen Kapazität ausgestattet werden muss, werden bei den Fahrradlampen mit Standlichtfunktion primär LEDs verbaut.

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Sie benötigen wesentlich weniger Strom. Diese Funktion gibt es sowohl für das Vorderlicht als auch für das Rücklicht. Bei Akkulampen ergibt sich dieses Problem natürlich gar nicht erst.

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