Fahrradständer

Seitenständer und Zweibeinständer im Test

Im Fahrradständer-Test wurden zwei grundlegend voneinander zu unterscheidende Modelle geprüft: den Seitenständer und den Zweibeinständer. Ersterer ist an den meisten Fahrrädern heutzutage eher die Regel.

Der Zweibeinständer kommt besonders am Hollandrad und auch verstärkt am Cityrad zum Einsatz. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile?

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Ein wesentlicher Vorteil der Seitenständer ist, dass die Nutzung des Ständers sehr einfach ist. Sie können den Fahrradständer am Bike einfach herunterklappen, um es zum Stehen zu bringen. Beim Zweibeinständer hingegen müssen Sie das Fahrrad in aller Regel zusätzlich noch nach hinten ziehen, damit sich die Standbeine richtig aufstellen und das Fahrrad gewissermaßen aufbocken.

Allerdings ist der Stand beim zweibeinigen Fahrradständer laut Test wesentlich stabiler, während der Seitenständer mit den Jahren auch verbiegen oder aber durch eine gelöste Schraubverbindung an Standkraft einbüßen kann – die Standfestigkeit der Fahrräder ist dann durch den Ständer nicht mehr gewährleistet.

Zu den Eigenschaften der Fahrradständer im Test

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Passende RadgrößeDie Fahrradständer im Test passen zu Fahrrädern mit Radgrößen von bis zu 28 Zoll. Bei größeren Rädern am Fahrrad können die Ständer dem Test zufolge keine ausreichende Stützleistung mehr erbringen. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass der Fahrradständer für die Größe Ihres Bikes passend ist.

Der Fahrradständer-Vergleichssieger von Foxnovo passt an Fahrräder mit 26- bis 27-Zoll-Reifen. Das Modell von RFR ist vornehmlich für Kinderfahrräder erhältlich – bis zu einer Reifengröße von maximal 26 Zoll. Alle anderen passen an Bikes mit Reifen zwischen 24 bzw. 26 bis 28 Zoll.

Abgesehen von dem Fahrradständer von XLC, der aus Stahl gefertigt ist, bestehen alle getesteten Produkte aus Aluminium. Ein wesentlicher Vorteil dieses Materials ist die besondere Leichtigkeit bei ausreichend Stabilität.

Eine Besonderheit stellt hier der Preis-Sieger von Filmer dar. Der einzige Zweibeinfahrradständer im Test überzeugt durch den Materialmix aus Stahl und Aluminium, wodurch er in Sachen Stabilität einen besonderen Vorteil hat.

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HöhenverstellbarkeitUm für die individuellen Anforderungen gut gewappnet zu sein, bringen die meisten Fahrradständer im Test eine besondere Funktion mit: Sie sind höhenverstellbar. Das bedeutet, dass Sie den Neigungswinkel des Ständers den eigenen Wünschen leicht anpassen können.

Ausnahme bildet hier das Zweibeinmodell: Dies benötigt aufgrund der Aufbockfunktion keine Anpassung des Neigungswinkels.

Der beste Fahrradständer im Test

Als Vergleichssieger unter den Fahrradständern tut sich das Modell von Foxnovo hervor. Mit seiner leichten Bauweise und guten Verarbeitung sowie der Funktion der Höhenverstellbarkeit bringt dieser Ständer alles mit, was benötigt wird. Mit einem Preis von knapp 15 Euro stellt er noch immer ein günstiges Zubehör fürs Bike dar.

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Für Besitzer eines Holland- oder Cityrades ist vor allem der Zweibeinständer von Filmer empfehlenswert. Der stabile Fahrradständer hat sich mit Anschaffungskosten von gut 7 Euro als Preis-Sieger hervorgetan.

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