Hollandrad

Das Modell Buleva der Marke Bachtenkirch ist ein 28 Zoll Hollandrad, das mit einem Nabendynamo und wahlweise einer 3-Gang oder 7-Gang Nabenschaltung ausgestattet ist. Das Rad ist mit einer Rahmenhöhe von 50cm oder 55cm und einem Gewicht (ohne Zubehör) von 18.3kg – 18.9kg erhältlich.

Zum Bremsen verfügt das Rad vorn über eine Alu-V-Bremse und hinten über einen Rücktritt. Die Laufräder sind aus Aluminium. Der gemuffte Rahmen und die starre Gabel sind aus Stahl.

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Die Lichtanlage verfügt über ein Standrücklicht und erfüllt die StVZO. Zur weiteren Sicherheit ist das Hollandrad Buleva mit Reflex-Reifen ausgestattet.

Neben den vor allem für Sportbegeisterte entwickelten Fahrrädern wie BMX, Rennrad und Mountainbike finden sich auf dem großen Fahrradmarkt auch noch andere Modelle, die auf eine andere Zielgruppe ausgerichtet sind: Die Radler, die eher auf Bequemlichkeit bei ihren Ausflügen und Arbeitswegen aus

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sind. Neben dem Citybike erfreut sich vor allem das Hollandrad immer größerer Beliebtheit – nachdem dieses besondere Fahrrad beinahe schon verschwunden war.

Das Hollandrad im Test: Was macht dieses Bike so besonders?

Das Hollandrad ist eine spezielle Form des Citybikes und zeichnet sich vor allem durch die bequeme Sitzposition aus. In unserem Test vergleichen wir unterschiedliche Modelle hinsichtlich verschiedener Kriterien wie Rahmengrößen, Gewicht und Fahrverhalten. Es handelt sich dabei im Test um Hollandräder mit 28-Zoll-Bereifung, die vor allem für Damen geeignet sind.

Hollandfahrrad im Test – Zur Geschichte dieses Fahrradtyps

Besonders eignet sich ein Hollandrad laut Test für flache und gut ausgebaute Regionen, wie Sie für die Niederlande typisch sind.

Das Hollandfahrrad ist ein spezielles Tourenrad (auch: Citybike), das ursprünglich in den Niederlanden produziert wurde und sich besonders durch die hohe Sitzposition aufgrund des hohen Lenkers auszeichnet. Dem Bike wird eine besondere Robustheit nachgesagt. Und noch heute orientiert sich das Design des Hollandrads stark an dem der historischen Tourenräder.

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Neben dem bequemen und aufrechten Sitz des Fahrers sind für das Hollandrad vor allem der Vollkettenschutz und die Seitenverkleidung am Hinterrad charakteristisch. Bis heute erfreut dieses Fahrrad vor allem in städtischen Regionen größter Beliebtheit.

Im Jahre 1869 begann Henricus Burgers aus Deventer mit dem Bau erster, originär in Holland produzierter Fahrräder. Bis dahin gelangten die meisten in Holland genutzten Fahrräder vor allem über den Import aus England, Frankreich und Deutschland in die Niederlande. Burgers‘ Vorbild folgten bald immer zahlreicher auch andere Fahrradwerkstätten. Als Vorlage nutzten die Fahrradbauer dabei zunächst das englische Radmodell.

Das besondere Aussehen des Hollandrads war vor allem der Geografie und Infrastruktur der Niederlande geschuldet. Aufgrund der überwiegend platten Landschaften und des gut ausgebauten Straßen- und Wegenetzes mussten die Radler keine besonderen Herausforderungen auf sich nehmen, um von A nach B zu gelangen. Daher legten die Radfabrikanten besonderes Augenmerk auf den Komfort des Bikes und dessen günstige und dennoch robuste Herstellungsweise. Besondere Anforderungen hinsichtlich der optimalen Kraftausbeute beim Treten der Fahrradpedale – besonders auch beim Bergauffahren – konnten sie getrost außer Acht lassen.

Test: Das Hollandrad und seine Eigenheiten

Das Hollandrad zeichnet sich gegenüber anderen Fahrrädern durch unterschiedlichste Eigenheiten aus, die dem Radfahrer zum einen eine komfortable Sitzposition ermöglichen und das Bike selbst erstaunlich wartungsarm machen.

Der Fahrradrahmen

Beim Hollandrad für Damen ist die typische Rahmenform des Omafiets noch allgegenwärtig: Der sogenannte Hollandbogen ist an dem geraden Unterrohr und dem darüber liegenden leicht geschwungenen Oberrohr zu erkennen. Der leicht nach oben zum Lenker hin aufsteigende Rahmen hat umgangssprachlich auch den Beinamen „Schwanenhals“ erworben. Im Gegensatz zu dem Fahrrad für Damen orientiert sich das Bike für Herren eher an den Rahmen der klassischen Diamanträder.

Durch den hohen Lenker sitzen Sie beim Fahren auf dem Hollandrad sehr aufrecht. Das ist rückenschonender und wesentlich komfortabler, als die halb liegende Position, die Sie etwa auf einem Rennrad einnehmen, bei dem es vor allem auf Schnelligkeit und Windschnittigkeit ankommt.

Gangschaltung

Da in den vergleichsweise flachen Niederlanden größere Steigungen orthografisch eher selten anzutreffen sind, können die niederländischen Fahrradfahrer in der Regel gut auf eine Gangschaltung verzichten. Häufig findet sich daher auch an exportierten Hollandrädern keine Gangschaltung. Durch die großen 28-Zoll-Räder können dennoch gute Geschwindigkeiten erzielt werden.

Eine Ausnahme im Hollandrad-Test stellen die beiden Modelle von MIFA und KS Cycling dar. Sie verfügen über eine 3-Gang-Nabenschaltung, die über einen Drehgriff am Lenker betätigt werden kann.

Im dritten Gang lassen sich einfache Steigungen in der Stadt ohne Weiteres mit dem Fahrrad bewältigen.

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Bremsen

Am Hollandrad findet sich bis heute noch immer die Rücktrittbremse. Bei anderen Fahrradmodellen ist dieser Bremstyp mittlerweile fast gänzlich vom Markt verdrängt worden. Am klassischen Hollandrad ist laut Test keine weitere Bremsung integriert. Doch durch Anpassungen an die verschiedenen EU-weiten Regelungen zu den obligatorischen Bremssystemen an Fahrrädern finden sich heute vermehrt auch Trommelbremsen an den Vorder- und Hinterrädern. Diese werden zumeist per Seilzug über einen Bremshebel am Lenker ausgelöst und erhöhen die Fahrsicherheit.

Gepäckträger

Da das Hollandrad vor allem auch ausreichend Platz für den Transport bieten sollte, sind noch heute Gepäckträger Standard. In der Regel befindet sich der Gepäckträger am Hollandrad laut Test über dem Hinterrad. Doch es gibt auch Varianten, bei denen der Gepäckträger nach vorn verlagert ist. In Verbindung mit einem Fahrradkorb können Sie Ihre Tasche und Einkäufe auf dem Gepäckträger sicher verstauen und entspannter fahren.

Wartungsarmut

Durch die vergleichsweise einfache Bauweise verbunden mit dem Rundumkettenschutz zeichnet sich das Hollandrad in Tests immer wieder auch durch die geringe Wartungsintensität aus. Dem Verschleiß durch Verschmutzung und mögliche Rostschäden an den Kettengliedern ist durch den Kettenschutz vorgebeugt. Auch nach Jahren sind Hollandräder in der Regel noch gut in Schuss und können einen hohen Wiederverkaufswert erzielen.

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Anders als der schmalen Fahrradsattel bei eher sportlichen Fahrradtypen zeichnet sich der Sattel beim Hollandrad laut Test vor allem durch Bequemlichkeit aus. Die vergleichsweise große Sitzfläche gepaart mit der guten Polsterung und Federung kann Stöße gut abfangen. So ist auch über längere Strecken ein optimaler Sitzkomfort gewährleistet.

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